Ist ein Wechsel von einem Elektroauto zu einem Verbrenner für mich überhaupt noch möglich? Eine Woche habe ich den Wechsel vom Tesla zu einem neuen BMW 530 Diesel gewagt. Glaubt mir das war eine ganz schöne Umstellung, was ich mir so gar nicht so schlimm vorgestellt habe.

Die ersten Kilometer waren für mich, obwohl ich einst zwei Jahrzehnte nur Autos des bayrischen Autobauers fuhr, echt eine Umgewöhnung. Schon bei der Nutzung des Navigations- und des Entertainment-Systems war ich überrascht wie altmodisch und umständlich die Nutzung hier doch war. Knöpfe über Knöpfe mit duzenden Rädern und noch mehr Funktionen über iDrive. Das Fahrgefühl an sich ist gewohnt gut, doch bei der Beschleunigung war ich echt überrascht das der Tesla in einer ganz anderen Liga spielt. Bei dem Verbrenner entsteht erst mal viel Lärm und mindestens Sekunde später geht er erst ab –  wie ein Kaugummi. Fragt erst gar nicht wie oft ich Sachen vergessen habe, welche mir dir Tesla einfach abnimmt – zum Beispiel das automatische Entriegeln und Absperren oder keinen extra „Start“ Knopf zu drücken. Auch die fehlende Rekuperation eines Verbrenners macht einem klar welche Verschwendung von Rohstoffen doch ein Verbrenner ist.

Aber es gibt auch positives wie das angenehme echte Leder und die allgemeine geniale Verarbeitung – aber jetzt auch nicht um Weltren besser! Für mich wird es keinen Weg zurück zum Verbrenner mehr geben. Ein Satz noch zur Reichweite: Das Tanken macht keinen Spass, vergesst die Reichweite! Ein Elektroauto lädt nebenbei und auch auf langen Reisen macht jeder vernünftige Fahrer eine Pause.

Was hat mich am meisten schockiert?

  • allgemeines Bedienungskonzept
  • schlechtes Navigationssystem
  • noch schlimmeres Entertainment-System
  • langsame Kraftentfaltung bei der Beschleunigung und weniger Fahrspass
  • Keine Rekuperation und kein One-Pedal-Driving
  • Erlebnis „Tanken“ teuer und nicht angenehm 😉